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So habe ich ihn über das Internet gekauft, meinen kleinen Peugeot. Das erste Auto von dem ich wirklich sagen kann: Das war ein Glücksgriff, es entspricht genau dem was ich mir vorgestellt habe.
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Seitdem habe ich viel an dem Auto gemacht; zunächst habe ich mich um die fehlende HU und alle dafür notwendigen Arbeiten gekümmert. Es wurden die Bremsleitungen erneuert (wozu die komplette Hinterachse und der Tank ausgebaut werden musste), von den mitgelieferten Reifen die Brauchbarsten herausgesucht, ich habe die Bremsscheiben und Beläge vorn erneuert und anschließend sogar noch die Radlager und die Antriebswellen getauscht, weil ich immer wieder, speziell in Kurven ein klackerndes Geräusch vernommen habe, das sich nach defekter Antriebswelle angehört hatte. Es war nicht weg zu kriegen. Selbst das Getriebe habe ich ausgetauscht, wobei ich auch gleich die Kupplung erneuert habe. Ich möchte euch natürlich die Quelle dieses ominösen Geräuschs nicht vorenthalten, denn ich habe sie dann doch noch gefunden: Die beifahrerseitige Antriebswelle wird durch die untere Motoraufhängung geführt und das dort befindliche Lager in dem Aluteil mit zwei Schrauben geklemmt. Hier war der Lagersitz ausgeschlagen, so das die Schrauben zwar angezogen waren, das Lager aber nicht mehr Klemmen konnten. Es hat sich aber trotzdem gelohnt, das Getriebe auszutauschen. Nachdem ich es ausgebaut hatte, habe ich es natürlich aus Neugierde geöffnet und habe mich über den sprichwörtlichen Sand im Getriebe gewundert. Er rührte von einem Lunkerloch, welches noch mit dem Giesssand gefüllt war, im Differentialgehäuse her. Weitere Infos dazu: Ersatzteilliste [509 KB]
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Ich habe außerdem die Heckklappe gegen die von meinem Teileträger ausgetauscht, die zwar Lacktechnisch in einem schlechteren Zustand ist, die jedoch die originale Klappe zur Roland-Garros Ausstattung ist (dunkelgrüne Blende und Logo). Außerdem spendete mein Teileträger die originalen (optionalen) Alufelgen, die sich jedoch in einem bemitleidenswerten Zustand befanden.
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Die Felgen ließ ich in einem Fachbetrieb strahlen und neu lackieren. Mit der Ausführung dieser Arbeiten und auch mit dem erstaunlich geringen Preis bin ich sehr zufrieden (die ausführende Werkstatt kann bei mir natürlich angefragt werden). Fotos von dem jetzigen Zustand der Alufelgen folgen im Frühjahr, wenn ich sie aus dem Winterschlaf wecke.
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Die Winterräder habe ich im Herbst auch "restaurieren" lassen, was leider gründlich misslungen ist. Ich habe sie von einem Freund eines Freundes strahlen lassen, was bis hierher auch noch völlig in Ordnung ist. Dann fragte er mich, ob er sie auch gleich in der hauseigenen Lackiererei lackieren solle. Ich willigte ein, nachdem wir uns auf einen verhältnismäßig geringen Aufpreis geeinigt hatten. Bevor ich die Felgen das nächste Mal zu Gesicht bekam, besorgte ich noch gute Winterreifen über das Internet (www.reifen-tiefpreis.de) und gab diese zum Montieren zu meinem Freund. Als ich die komplettierten Räder zurück bekam, kam das erste böse Erwachen: die Auswuchtmaschine hatte tiefe Abdrücke in dem frischen Lack hinterlassen. Nachdem ich die Räder montiert hatte und zähneknirschend für die Dienstleistung, die nicht zu meiner Zufriedenheit ausgeführt worden war, gezahlt hatte, erlebte ich den nächsten Schlag: Bei einer Stadtfahrt bemerkte ich ein verdächtigen Klackern und bollern, das von Zeit zu Zeit auftrat. Ich hatte zunächst eine defekte Antriebswelle im Verdacht, was mich sehr wunderte, da ich sie ja erst ein halbes Jahr zuvor ausgetauscht hatte. Als das Problem auch auf der Geraden auftrat hielt ich an und kontrollierte die Radschrauben: Alle 16 Schrauben waren los, zum Teil so weit, dass das Rad auf dem Zentrierring hin und her schlackerte. Die Schrauben hatten sich gelöst, weil sie in dem lackierten Konus, der mit einem völlig ungeeigneten Lack behandelt worden war, keinen Halt finden konnten. Da ich leichtsinniger Weise die Räder nur mit dem Schlagschrauber montiert hatte ohne sie nochmal von Hand nachzuziehen, wurde die Einschraubbewegung wie durch eine Schicht Kaugummi gebremst und sie konnten sich wieder lösen. Also alles nochmal runter, den Lack im Schraubenbereich abkratzen und wieder montieren. Das hätte ins Auge gehen können, daraus habe ich gelernt, solche ARbeiten in Zukunft wieder von einem Fachbetrieb ausführen zu lassen.
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Als bisher letzte Erweiterung habe ich eine Funkfernbedienung nachgerüstet, weil mein Türschloß immer hakeliger wurde und ich dann das Angenehme mit den Nützlichen verknüpfen wollte. Um eine Beschreibung des nicht ganz einfachen Einbaus zu erhalten, klickt bitte auf die Abbildung.
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Und so endet das Projekt: Peugeot205 Limousine:
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